top of page
FAQ
Allgemein
Kinder lieben Geschichten und verfügen über ein grosses Vorstellungsvermögen. Die Geschichte von Lisa und Felino im Bilderbuch ist aus psychologischer Sicht so konzipiert, dass sie den Kindern eine positive Vision und eine Lösungsmöglichkeit für ihre eigene Situation ermöglicht. Häufig hat die Geschichte deshalb bereits einen positiven Effekt. Kinder, die Angst vor Hunden haben fühlen sich verstanden und erfahren in der Geschichte, wie Lisa ihre Angst Schritt für Schritt zu überwinden lernt. Dem integrierten Lied kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Es hilft den Kindern in angstauslösenden Situationen mit Hunden ruhig zu bleiben (beruhigende Wirkung auf das vegetative Nervensystem) und erinnert sie an die 3 wichtigsten Verhaltensregeln.Ihnen als Eltern bleibt die Aufgabe, ihr Kind ernst zu nehmen, ihm jederzeit den notwendigen Schutz zu bieten und keinerlei Druck aufzusetzen. Schauen Sie das Bilderbuch gemeinsam an und lesen Sie die Geschichte vor. Lassen Sie Ihr Kind zu Wort kommen. Fragen Sie nach, ob die Geschichte gefällt und welche Figur es zum Beispiel am meisten mag. Singen und üben Sie gemeinsam das dazugehörige Lied. Lassen Sie die Geschichte wirken und erst einmal für sich sprechen. Beobachten Sie in einem ersten Schritt die Wirkung der Geschichte auf Alltagssituationen mit Hunden. Falls notwendig können Sie Ihr Kind bei Hundebegegnungen an die Geschichte im Bilderbuch erinnern und gemeinsam Felinos Lied singen. Bleiben Sie zu jeder Zeit geduldig und verständnisvoll. Lesen Sie für weitere Anregungen unser Kapitel zum Thema Hundeangst.Wenn Sie unsicher sind, melden Sie sich für eine persönliche Beratung via Kontaktformular oder wenden Sie sich an eine andere Fachperson.
Wenn die Angst Ihres Kindes zu gross ist, um sich realen Hundebegegnungen zu stellen, ist es wichtig, die Herausforderung zu reduzieren. Beim Bewältigen von Angstgefühlen ist es notwendig, das richtige Mass zu finden, damit kleine Erfolge möglich werden. So kann es zum Beispiel sinnvoll sein, zunächst gemeinsam Hundebilder und Hundefilme anzuschauen, bevor Sie sich an echte Hundebegegnungen wagen. Oder Sie beginnen mit "geplanten" Hundebeobachtungen aus grosser Distanz (zum Beispiel in einem öffentlichen Park) oder aus einer sicheren, erhöhten Beobachtungsposition. Beziehen Sie Ihr Kind mit ein und lassen Sie es selber Vorschläge machen. Auch der Besuch einer Hundeschule kann interessant und hilfreich sein. Dort kann Ihr Kind aus sicherer Distanz beobachten, was Hunde alles lernen müssen und deren typische Verhaltensweisen beobachten und verstehen. Wenn Sie unsicher sind, melden Sie sich für eine persönliche Beratung via Kontaktformular oder wenden Sie sich an eine andere Fachperson.
Sich angstauslösenden Reizen zu stellen ist keine angenehme Aufgabe. Vermeiden Sie deshalb jegliche Art von Druck. Versuchen Sie Ihr Kind spielerisch einzuladen und zu motivieren, die Angst kleiner werden zu lassen. Erinnern Sie es an die Geschichte aus dem Bilderbuch und wie Lisa es geschafft hat, ihre Angst zu überwinden. Auch kleine Belohnungen und vor allem viel Lob und Anerkennung sind wichtig. Freuen Sie sich an jedem kleinen Fortschritt. Auch der Einsatz von Freunden oder Verwandten kann hilfreich sein, um dieses Thema entspannt und geduldig mit ihrem Kind zu thematisieren.Wenn Sie unsicher sind, melden Sie sich für eine persönliche Beratung via Kontaktformular oder wenden Sie sich an eine andere Fachperson.
bottom of page
